Portfolio

Folker Thamm

Folker Thamm – Vom Elbquell bis zur Nordsee

Mein aktuelles Projekt zum Thema Nachhaltigkeit ist…

Das Thema Nachhaltigkeit begleitet mich seit etwa 40 Jahren. Kurz nach der Veröffentlichung des Berichtes des „Club of Rome“ mit dem Titel „Grenzen des Wachstums“ begannen wir ab 1975 mit einem landesweiten Projekt in Niedersachsen. Wir nannten es in der Evangelischen Erwachsenenbildung: „Die Herausforderung durch die Umweltkrise – auf der Suche nach einem neuen Lebensstil“.  Dann folgte 1977 das Projekte „Energiesparen ist die Energiequelle der Zukunft“ und die kritische Auseinandersetzung mit der Atomenergie und der Englagerung von Atommüll.

In Lüneburg führten wir mit de „ökumenischen Arbeitskreis für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“ zusammen mit dem BUND das große Projekte „Ein Schiff für die Umwelt – von der Prag bis zur Nordsee“ durch. Das war nach der friedlichen Revolution und der Wiedervereinigung ab 1990. Es entstanden Nationalparks und Biosphärenreservate an der Elbe.  Es folgte 1993 eine Radtour mit 140  Leuten aus 5 Ländern „Von der Elbquelle bis zur Nordsee“.  Ab 1995 starteten wir im Kirchenkreis Lüneburg das damals erstmalige Projekt „Energiesparen durch Gebäudemanagmant“, in dem in allen kirchlichen Gebäuden einen energetische Bestandsaufnahme erstellt wurde – in Zusammenarbeit mit der Nds.EnergieAgentur NEA. Unser Motto war „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“.  Das gilt besonders für unser Konsumverhalten. In der Kirchengemeinde der Dreifaltigkeitskirche in Hannover mache ich mit im Arbeitskreis „fair trade“, in dem wir uns  jedes Jahr ein neues Thema vornehmen: z.B. Fleischkonsum, Nutzung von Plastiktüten, Konsum von regionalen Produkten…

Dafür wünsche ich mir…

Ich wünsche mir, dass dieses Thema „Nachhaltige Entwicklung“ sowohl die Produktion von Gütern als auch unser Konsumverhalten betrifft.  Konsumenten haben einen größeren Einfluss, als sie es oft wahrhaben wollen. Deshalb ist Bewusstseinsarbeit so wichtig.  Ich danke den engagierten Leuten von LeineHeideJam für ihr Engagement und wünsche mir, dass sie darin nicht müde werden!

Mein persönlicher Antrieb zu mehr Nachhaltigkeit in meiner Stadt ist…

Ich bin Christ und möchte helfen, die Schöpfung wie einen Garten zu „bebauen und bewahren“, so wie es in der Bibel heißt. Hannover ist so eine schöne „Stadt im Grünen“. Das ist Verantwortung und Herausforderung zugleich. Deshalb habe ich mein privates Auto abgeschafft, fahre viel Fahrrad und nutze „Stadtmobil“ und öffentliche Verkehrsmittel. Ich freue mich, dass viele Geschäfte zunehmend ökologisch produzierte Produkte aus der Region anbieten. Das möchte ich gern weiter fördern.

Folker Thamm, Pastor i. R.